Samstag, 6. April 2013

aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Produkttest

Vor längerer Zeit (2 Monate-ups!) erhielt ich von der lieben Stephanie von greenest-green (ehemal biodeals) eine Mail mit der Frage, ob ich Produkte testen möchte.
Ich schaute mich erstmal bei den Partnern um, ob denn überhaupt was dabei ist, was mich interessieren könnte.
Und ja, da waren gleich 2 Produkte, die ich kennenlernen wollte. Zum einen Meersalz aus Ibiza, zum anderen Olivenöl.
Meersalz und Olivenöl, das schreit doch nach mediterraner Küche.
Ich habe mich über die Pakete sehr gefreut und das Meersalz landete auch sofort in der Salzmühle. Ich habe jetzt also sozusagen einen Langzeittest gemacht :)

Mir schmeckt es ganz wunderbar. Zwar kann ich generell nicht unbedingt einen geschmacklichen Unterscheid zu anderem Meersalz feststellen, doch wenn man so auf der Homepage liest, bekommt man doch gleich Lust besondere Produkte zu verwenden und nicht das Meersalz aus dem Discounter um die Ecke.
Das Salz kommt außerdem in eine Papierverpackung mit einem kleinen Sichtfenster aus Plastik daher und ist nicht von Plastik ummantelt. Die Gestaltung des Logos gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und bei den Farben bekomme ich sofort Sommerstimmung (bei aktuell 1°C!).
Es wurde in der Sonne getrocknet und von Hand vermahlen. Bei einem Kilopreis von 4,90 € mag man vielleicht erst einmal schlucken, aber ein Kilo Salz ist ja auch eine große Menge. Ich würde behaupten, dass bei mir 1 kg Salz etwa ein halbes Jahr hält (ist das jetzt viel oder wenig?).
Auf der Homepage wird empfohlen auch das Nudelwasser mit Meersalz zu salzen und das habe ich gerade getan.

Das Olivenöl ist jetzt leider leer, ich habe es natürlich auch in verschiedensten Gerichten ausprobiert und mir ist aufgefallen, dass es sehr viel intensiver schmeckt als das meiste Olivenöl was ich früher kaufte (da wollte ich immer nicht so viel Geld ausgeben) und die Flasche kam gerade recht. Denn jetzt ist unser Vorrat vom Rhodos-Urlaub vom letzten September aufgebraucht. Wir brachten 5 Liter mit. Angedacht war das Öl als Mitbringsel zu verschenken, aber nichts da!
Schön, dass ich weiterhin die Urlaubsstimmung schmecken konnte. :)

"Ein ausgewogenes Öl mit leichten Aromen grüner Früchte mit Noten von grünen Blätter, grüner Tomate, Banane und aromatischen Kräutern" heißt es auf der Homepage.
Kann ich so jetzt nicht unbedingt unterschreiben, ich fand es schmeckte halt nach Olivenöl!
Nach gutem Olivenöl. Dem Öl nimmt man wirklich ab, dass es "extra virgin organic olive oil" ist.
Es hat einen ganz satten Olivton. Mit 7,90 €/250 ml zwar nicht besonders günstig, aber ich sehe das so:
Aufs Auto kippt man Öl mit einem Literpreis von 10,00 € und mehr und für sich selber soll es am besten nur nen Euro kosten. (Hab ich mal gelesen und fand ich passend. Autor unbekannt.)

Auf Rhodos hat das Bio-Olivenöl etwa denselben Preis gehabt.
Und mal kann man sich das auch gönnen! Ich bin dann allerdings auch geizig damit. Ich nutze es für uns oder auch für Freunde, die es zu schätzen wissen.
Daher hab ich die getrockneten, eingelegten Tomaten auch nur mit der Hälfte des Öles gemacht. Die andere Hälfte war Rapunzel Olivenöl.
Das Pesto hab ich allerdings nur mit dem aceite de oliva virgen extra ecológico gemacht.
Nun folgen auch nochmal ein paar Bilder.
Hier habe ich mich inspirieren lassen. Und so sah mein Versuch aus



 Gemacht habe ich es genau wie bei Cookies&Style beschrieben.








Heute wagte ich mich dann an Pesto Rosso. Habe ich noch nie gemacht. Öfter mal was Neues ;)

Meine Grundzutaten, wobei nicht alles im Pesto landete

Macadamia, Pinienkerne, Pistazien in der Pfanne rösten, den Knoblauch ungeschält dazu.

Getrocknete Tomaten und eine Stückchen Chili Ancho (vorne rechts das Schwarze) kurz in kochendem Wasser eingeweicht.

Dann alles mit Salz, Pfeffer, Olivenöl etwas Zitronensaft, Petersilie und Oregano im Mörser bearbeiten. Achtung: anstrengend! Aber auch so schön, weil die Küche ganz toll duftet!
Versprochen!






in action












yummiee














Spaghetti mit Pesto rosso. Garniert mit Champignonscheiben, Babyspinat, Kirschtomaten, roten Zwiebeln (alles angebraten) und ein paar Spalten Fleischtomaten sowie einige Blätter Basilikum!


















Das hat nach Sommer geschmeckt und ich hatte es so nötig!
Danke, dass ich die Produkte testen durfte!


Donnerstag, 4. April 2013

Oster-Special, jetzt aber wirklich




So, 2. Anlauf, den ersten könnt ihr hier nachlesen.

Hier eine keine Auswahl, von Dingen die ich über Ostern aß. Es gab bei uns keine typische Ostertradition. Beim Lamm-Essen zugucken hatten wir keine Lust und so fuhren wir nach Dortmund zu Cakes n Treats und brunchten zu 2. und besuchten danach noch eine liebe Freundin, die extra Kuchen für uns gebacken hat :)

Für mich muss es nun einmal die Woche etwas Neues sein, was ich so noch nicht probiert habe,
und das war in dem Fall Haferkleie.



Haferkleie mir Sojamilch aufgekocht, Banane, Ahornsirup dazu. War ganz gut. Hat lange satt gemacht, das war sehr gut!












Das war nicht neu, aber lecker: Thai-Curry mit Kartoffeln, Sushi und Hummus mit Paprika und Sojajoghurt.












Ich musste mal wieder Frau Jupiter nachmachen!
Ich habe erst mal Fenchel suchen müssen, gabs im Bioladen nicht und beim 1. Rewe meiner Wahl auch nicht! Beim 2. wurde ich dann fündig. Doof ist, wenn man schon im Bioladen Hunger hat!
Ich habe Fenchel noch nie gegessen. Es war lecker, aber wahrscheinlich wäre es das auch ohne Fenchel. Nur Fenchel im Mund erinnerte mich das dann doch zu sehr an kranke Kindheitstage mit Fencheltee.





DAS Highlight.
Eine Bekannte wollte man Kokossahne probieren und ich überlegte Cupcakes zu machen. Meine ersten. Normalerweise habe ich nach dem Backen keine Lust mehr noch so ein Topping zu machen und den Spritzbeutel rauszuholen.
Was passt denn noch zu Kokos...? Ach ja, Ananas. Also Piña Colada.












Hier meine Inspiration, aber ich hab dann doch alles etwas anders gemacht.


  • 2 c Mehl
  • 3/4 c Vollrohrzucker
  • 1 t  Backpulver
  • 1/2 t Salz
  • 1 c pürierte Ananas
  • 1 t Vanille
  • 1 Päckchen Kokossahne (300gr)
Alles vermischen und in Muffinförmchen füllen. Etwa 20-25 bei 180° C backen. Stäbchenprobe. Bei mir kamen genau 12 Muffins raus.

  • 1 Päckchen Kokossahne (300gr)
  • Alsan
  • Puderzucker
Im Mixer vermixen, in den Spritzbeutel füllen und dann auf die Muffins.
Mit Kokosraspeln und gehackten Pistazien dekorieren.

Diese Cupcakes waren sehr lecker, die Ananas im Teig machte das schön saftig.
Aber ein Topping finde ich dennoch zu aufwendig und vor allem zu gehaltvoll.
Ich mag lieber Teig als Topping und zum Mitnehmen ist ein Cupcake auch eher schlecht.

Oster-Special

Die Zeit fliegt zur Zeit nur so an mir vorbei,
zwar habe ich letzte Woche mein Mittwochsessen geknipst, kam aber einfach nicht dazu es hochzuladen. Deshalb gibt es bei mir auch eine Auswahl querbeet der letzten Woche.
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, so seltsam ist meine Zeitplanung momentan.
Ich schaffe es entweder nicht oder kann mich nicht aufraffen, dabei lese ich eigentlich auch selber so gerne Eure Blogs.
Das Studium verschluckt momentan viel Zeit und Nerven, schürt Zweifel.
Hochzeitsplanungen so schön sie sind, sind vor allem eben Planungen, bei denen man rumtelefonieren und hinterherlaufen muss. Zum Glück haben wir die Location schon und glücklicherweise kümmert sich Flo gerade um das Meiste.
Einige Freunde habe ich nun lange nicht gesehen, weil ich immer denke "nee, in den 2 Stunden musst du noch was für die Prüfung machen" was ich dann doch nicht tue, meine Freunde aber trotzdem nicht gesehen habe.
Irgendwie ein kleines Dilemma!
Ich nutze schon Hoffnungs-Bachblüten, vielleicht bringts ja was.

Letzte Woche hatte ich ein langes Gespräch mit meiner Freundin und irgendwie landeten wir wie immer beim Thema Essen und leider scheint mein Umfeld zu glauben, dass ich gerne damit prahle wie ich mich ernähre und dass ich damit so viel abgenommen habe.
Ich war etwas irritiert, denn eigentlich versuche ich auf Zusammkünften, Parties etc. so wenig wie möglich über das Essen zu reden, weil es mich einfach nervt!
Wir sitzen dann beispielsweise mit Menschen zusammen, die wir kennen, die aber nichts über unsere Ernährung wissen, dann geht jemand vorbei und wirft sozusagen in den Raum "Das ist alles vegan. Das haben die Beiden mitgebracht." und schon wird nachgefragt, natürlich brenne ich dann dafür und möchte es den Menschen erklären, wieso, weshalb, warum.
Aber es gibt so viele Aspekte, dass ich mich manchmal selber bremsen muss, sonst sind so "Mainstream"-Menschen schnell gelangweilt, weil sie nicht mehr folgen können oder wollen.
Wir hatte allerdings nie den Eindruck, dass wir die Leute vollquatschen, sondern irgendwer immer das Wort "vegan" in den Raum warf und wir dann Fragen beantworten sollten.
Und trotzdem wirkt es so, dass wir damit anfangen!
Kennt ihr das?
Dass ich abgenommen habe, stellen ja die anderen immer wieder fest, das sage ich ja auch nicht von mir aus!
In diesem Fall war es auch so, dass meine Freundin meint, dass wir bei jedem Treffen über meine Ernährung reden, allerdings finde ich das total normal! Sie will z.B. abnehmen und darüber reden wir dann ja auch bei jedem Treffen. Deswegen finde ich sie ja auch nicht nervig, obwohl ich die Methoden doch fraglich finde.


Und dann finde ich bei Carola noch diesen Link und Julia spricht mir in dem Fall aus der Seele.
Ich finde vieles nicht richtig und doch muss ich zusehen.
Es geht bei einer "Freundin" sogar so weit, dass sie richtig ekelig wird, wenn es um mein Essen geht.
"Hör mal mit der Ökoscheiße auf" oder in einem Fall einfach nicht auftaucht, obwohl sie zum Essen (bei einer Freundin) eingeladen ist und auch nicht absagt oder bescheid gibt, dass sie später kommt, weil sie vorher erfahren hat, dass es Tofubolognese gibt. Und zwar wegen mir. Sie sei schon bei McD gewesen, weils da wenigstens schmeckt und sie von Grünzeug eh nur Ausschlag bekommt.
Oder ein Bild gegen Tierversuche bei Facebook liked und auf meinen leisen Einwand (in einer größeren Gruppe, also hab ich nicht speziell sie angesprochen), dass wahrscheinlich viele ihrer Produkte von Marken stammen, die Tierversuche machen oder unterstützen, kommt "Na, dann weiß ich ja wenigstens, dass sie für mich nicht gefährlich sind!"
Hingeschrieben sieht der Satz gar nicht so schlimm aus! Er ist es aber.
Ich war dann sprachlos und auch einigen anderen der Gruppe fiel irgendwie die Kinnlade runter.
Vielleicht bewirkt man nichts! Vielleicht essen alle weiterhin Fleisch und tun mich als Spinner ab!
Aber ich weiß, dass die Tofubolognese meiner Freundin den Gästen so gut geschmeckt hat, dass sie ihre nur noch so macht. Die andere kauft tierversuchsfreie Kosmetik/Hygieneartikel, sie hat da so eine App auf dem Handy.
Ich glaube, man bewirkt oberflächlich vielleicht nichts, aber innen drin schon!

Als ich 2008 mal Veganer kennenlernte, fand ich die ziemlich verrückt, aber das Essen hat geschmeckt, ich habe in dieser WG 2 Tage vegan mitgegessen. Es war lecker. Ich habe noch zu Hause gewohnt und Mama hat gekocht, das hielt mich dann davon ab, das überhaupt weiter zu verfolgen.
Und ich war mit 20 einfach überhaupt total unreif bzw. hab mich total von dieser Konsumgeilheit der Gesellschaft mitziehen lassen.
Aber innen drin habe ich ja nie vergessen, dass es diese Veganer in dieser WG gab und dann habe ich sie plötzlich bewundert. In dem Alter schon so einen Weitblick und solch eine Konsequenz.
Die Umstände zu Hause waren allerdings auch das genauer Gegenteil von Vegan.
Ich komme vom Bauernhof, wo wir zwar schon Anfang der 90er aufhörten Landwirtschaft erwebsmäßig zu betreiben (das klingt viel schöner, als zu schreiben "aufhörten Schweine- und Kuhmast zu betreiben), aber eine Kuh blieb und Pferde kamen dazu. Diese Kuh wird gedeckt und bekommt alle 2 Jahre ein neues Kalb, was nach 1-2 Jahren geschlachtet wird.
Meine Klassenkameradinnen haben nie verstanden, weshalb ich unser eigenes Kalb essen konnte, aber das Wissen, dass es ein "gutes" Leben hatte, waren mir Erklärung genug!
Generell habe wir SEHR VIEL Fleisch gegessen. Jeden Tag mindestens ein Mal. Und ich wusste nicht, dass es Familien gibt, die wenig Fleisch essen. Ich kannte eben die Fleischesser und die Vegetarier und ab 2008 auch Veganer, aber niemals kam mir unser Fleischkonsum viel vor.
Leider wurde auch immer viel zugekauft, denn ein eigenes Rind passt nicht in die Truhe, also wurde viel davon verkauft und den Rest des Jahres gab es Fleisch aus dem Supermarkt.
Wieso das so ist, habe ich nie verstanden! Wenn man zu Hause doch sieht, dass es geht mit Ganzjahreswiesenhaltung und Fütterung nur durch selber eingefahrer Silage, wieso kauft man dann Fleisch, von dem man weiß, dass es unter den allerletzen Umständen hergestellt wird? Hergestellt, wie das schon klingt.
Ich war jedenfalls einmal mit beim Schlachter, also die Kuh dorthinbringen und warten bis es vorbei ist, danach habe ich dann 1 Jahr kein Fleisch mehr gegessen. Ich war 13 oder 14, aber es war schon schwierig, den Verwandten beizubringen, wieso ich das mache. Ich denke ich habe gesagt "weil ich nicht mehr will!" War in dem Alter eh meine Lieblingsausrede ;)
Ich habe mich nicht weiter informiert und deshalb hat das auch nur ein Jahr gehalten. Fisch aß ich trotzdem. Und auf dem Grill 2 Mal Geflügel. 
2011 war ich dann noch mal beim Schlachter, allerdings nur beim Zerlegen. Und das ist viel weniger schlimm, als dass lebendige Tier beim Schlachter abzugeben.
Schließlich ist das Zerlegen ja nur noch ein Arbeiten an einem Produkt. Da denkt man nicht mehr an das Tier, sondern nur noch an das Rohprodukt Fleisch. Weitere Gedanken machte ich mir erstmal weiter nicht.

Irgendwie stieß ich im Sommer 2011 dann auf Claudis Blog. Ich las darüber wie sie vegan wurde und fand das plötzlich total spannend. Ich deckte mich bei alles-vegetarisch mit einigen Dingen ein, ich wollte "vegan" durchziehen.
Allerdings zeigte Flo starke Reaktionen auf Sojaprodukte und der ist ja eh etwas gestraft mit Neurodermitis, Kernobst-, Nuss-, Tierhaarallergie. Damit blieb es dann beim Versuch.
Wir kauften ab September nur noch Fleisch beim Schlachter und auch eher nur noch 2-3 Mal die Woche, in dem Sommer hatten wir derart viel gegrillt, dass wir es nicht mehr sehen konnten. Sojamilch kaufte ich mir weiterhin, Flo vertrug es ja nicht, aber auch vorher gabs bei uns sehr selten Milch und Eier wurden eher schlecht als aufgebraucht.

Nach Weihnachten waren wir 5 Tage in Berlin und suchen den Veganz auf, aßen Vöner und waren ganz begeistert. Es scheiterte zu der Zeit bei Flo auch eher nur am Kochschinken morgens auf dem Toast. Ich hätte ohne gekonnt, aber wenn es schon mal da ist...
Ich habe dann vorgeschlagen, mal eine Woche kein Fleisch und keine Wurst zu essen, damit wir mal Aufstriche, Marmeladen und Co aufbrauchen können.

Nach einer Woche sagte Flo: "Ich will damit weitermachen!"
Im Februar entschied ich, zu Hause nur noch vegan zu kochen.
Außerhalb war es unangenehm das zu sagen. Ende März jedoch, beim ersten Grillen, erzählte ich es meinen Eltern, die es dann Oma/Opa erzählten... naja, so ging es dann durchs Dorf.
Flo machte zu der Zeit immer 14 Tage zu Hause mit, die anderen 14 Tage war er arbeiten und dort gabs dann alles, aber kein Fleisch.
Im Sommer 2012 las er dann Tiere essen und die China Study und seitdem is(s)t er auch vegan unterwegs.
Jetzt läuft es so, dass ich ihm immer einige Dinge raussuche, die er auch im Hotel einfach zubereiten kann, wie z.B. so Reispfannen von davert oder Nudeln mit Tomatensoße. Er hat immer eine kleine Kochplatte und einen Topf dabei, sowie eine kleine Auswahl an Gewürzen etc.
Ich finde es auch wichtig, dass er kochen kann, dann lege ich sonntags öfter die Beine hoch ;)
Aber mal ehrlich, es kann doch nichts schöneres geben, wenn man weiß wie man Lebensmittel zubereiten kann, Ideen hat, wie es noch besser schmecken könnte und einfach Ahnung von dem hat was man tut.
Ich bin jedenfalls stolz auf meinen kleinen Koch und auch seine Kollegen beneiden ihn!
Die gehen nämlich immer in die Kantine, wo lieblos zubereitetes Essen auf sie wartet.
Und nun zu seinen früheren Allergien/Unverträglichkeiten: weg!
Daher ist auch seine Argumentation oft, dass er es der Gesundheit zuliebe tut. Ist ja auch ein Teilaspekt,
aber seine Kollegen kann er mit Ethik nicht beeindrucken.

Ich glaube, das wird nun einfach so ein Post, das Oster-Special kommt hinterher, es ist ja nun doch etwas aus dem Ruder gelaufen ;)
Aber gut, dann habe ich das alles mal festgehalten!

Was ich aber auch noch erwähnen wollte. Im Gegensatz zu oben genannter "Freundin" gibt es noch so liebe Menschen, die Ostern extra für uns einen Apfelkuchen mit Banane im Boden statt Ei gebacken haben, der so wunderbar war, dass wir ihn zu 4. aufaßen und der Rest ihrer Verwandschaft hatte nur gekauften Kuchen. Ha!
Nach dem Osterbrunch bei Cakes n Treats war das ein toller Abschluss.

So, nun bereite ich mal das Oster-Special-Posting vor.
Irgendwie bin ich jetzt wieder in Blog-Laune. Das ist komisch! Ich habe noch sooo viele Bilder, die ich posten könnte und dann jammer ich wieder, dass ich keine Zeit habe ;)







Sonntag, 24. März 2013

Waschmittel

Hallo.

Ich habe am Mittwoch angefangen Zombiekatzes Waschmittel nachzukochen.
Nun ist es endlich fertig! Fällt was auf?
Ja, genau, es ist Sonntag!
Hat also etwas gedauert. Ich benutze diese Kernseife, habe allerdings nicht drauf geachtet, dass im Originalrezept 50 gr Seife verwendet werden und so raspelte ich schön mein 100 gr Stück.
Ließ alles aufkochen und stellt dann fest, dass es abgekühlt einem dicken, fetten Seifenklotz entsprach. Jetzt weiß ich wie LUSH Seifenblöcke in der Größe hinbekommt ;)

Also noch einmal 2 Liter Wasser und 6 EL Waschsoda drauf und aufkochen.
Alles etwas abgekühlt in Flaschen gefüllt. Wurde dann so fest, dass ich nichts aus den Flaschen bekam.
Alles ins Wasserbad, aufkochen bis flüssig und zum kochenenden Wasser. Aufkochen, abkühlen, zu fest. Wasser dazu aufkochen, Konstistenz sieht beim Abkühlen gut aus, in Falschen gefüllt.
Ahhh! Zu fest!
Groooßen Topf geliehen, wieder alle Flaschen im Wasserbad flüssig werden lassen. Waschmittel wieder in den Topf gekippt. Topf auf den Balkon zum richtigen Abkühlen gebracht. Draußen Minusgrade. Waschmittel angefrostet.
Auftauen lassen. Immer noch etwas fest.
Heute morgen dann noch nen Liter Wasser dazu, aufgekocht, abgekühlt. YEAH! Immer noch flüssig!

Wer es geschafft hat bis hier her zu lesen, bekommt auch nen Belohnungsbild ;)


















Knapp 7,5 Liter!
OMG! Das reicht ja das ganze nächste Jahr.
Mangels Flaschen musste ich dem Nachbarn schon die leere Waschmittelflasche klauen, die dort noch rumstand!

Zu Essen gab es natürlich auch was, man muss bei dem ganzen Chaos ja auch was für die Seele tun!
Ich hatte total Hunger auf arme Ritter.
Es gab dann ungetoastetes Toast mit Schokoaufstrich beschmiert, in Sojamilch-Mehl-Amaranth-Gemisch gewälzt und angebraten. Das war genau das Richtige!

















Gleich gibt es dann Wraps gefüllt mit Tofubällchen, die äußerst lecker sind. So lecker, dass wir sie schön seit einiger Zeit immer mal wieder machen und auch Buffets damit bereichern.


















Schönen Sonntag noch :)

Donnerstag, 21. März 2013

Vegan Wednesday



Juhu,
ich bin wieder dabei!
Letzte Woche war ich mit Prüfungsdingen beschäftigt und oft denke ich auch nur mittwochs an den Blog. Mache zwar ständig Fotos vom Essen, aber das ist meist gar nicht so spektakulär, um extra einen Post zu vergassen!

Diesen Mittwoch habe ich wieder neue Dinge entdeckt.


Oatmeal mit Apfel- und Birnenchips, die ich einfach in Scheiben schnitt und im Ofen trocknete. Sie werden lecker süß und ich werde gefragt, ob ich sie vorher in mit Agavendicksaft überzogen hab. Nein!
Die Birnen wurde knuspriger und schmecken ein bisschen nach Karamell. Yum!










Brownies mit Schlagfix und Sojamilch mit TK-Himbeeren und Agavendicksaft zu einem Milchshake gemixt.

Die Brownies habe ich etwas verändert, daher hier meine Variante, die Originalversion ist nicht mehr online.
3/4 Tasse Weizenvollkornmehl
1 Tasse Birnen/Apfel/Bananenmus (aus Resten gekocht)
1/3 Tasse Backkakao
1/3 Tasse Agavendicksaft
1 TL Backpulver
Prise Salz
etwas Vanillepulver
Tafel (100gr) Zartbitterschoki, gehackt bzw. geraspelt

Alles vermischen, 20-30 Minuten bei 180° C. Ich nutze eine "normale" Kaffeetasse.


Und nun was neues: Wieso mochte ich Hummus nicht, obwohl ständig jeder sagt "total lecker", "unbedingt probieren", "eine Offenbahrung"?
Also: HUMMUS ist EINE OFFENBAHRUNG, er ist TOTAL LECKER, also UNBEDINGT PROBIEREN!!!


Selbstgemachte Tortillas aus Mehlresten (Weizen, Dinkelvollkorn, Weizenvollkorn), etwas Backpulver und Wasser.
Ich bekomme sie leider nicht so dünn hin und dann konnte ich sie natürlich nicht einrollen, das war aber ganz egal.

Hummus habe ich aus eine Dose Kichererbsen, Zitronensaft, Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Tahin, Paprikapulver, Olivenöl und etwas oranger Paprika gemixt.
Weniger Tahin als oft in Rezepten angegeben, etwa 1 EL für eine Dose Kichererbsen. Das schmeckt mir sonst zu doll raus und die Paprika macht es zusätzlich etwas milder.

Salat, Kidneybohnen, Tomaten, Paprika, Gurke, Champignons, Chiliflocken und noch mal Hummus.

Sehr gut!






Das sind 2 Maistortillas mit 2 Scheiben Jeezini in der Pfanne zu Quesadilla geschmolzen. Laubfresser vergleicht hier Jeezini und Wilmersburger. Mich spricht Jeezini eher an als Wilmersburger, kleinere, dafür mehr Scheiben (ja, ja... vom Gewicht kein Unterschied), ich konnte ihn in Dortmund bei Vegilicous kaufen und etwas günstiger ist er auch. Ach ja, die Gestaltung der Verpackung gefällt mir auch besser!










Und nun werde ich erstmal etwas Schnee schüppen, hier liegt nämlich wieder ordentlich was :)
Danke Carola fürs Sammeln!
Quetscht Dich eigentlich nun auch jeder über deine Hochzeit aus? Bei mir ist das jedenfalls so ;)



Mittwoch, 6. März 2013

Vegan Wednesday



Ich zähle jetzt in der Überschrift nicht mehr mit, da ich jetzt schon den Überblick verloren habe.
Heute sammelt Regina. Dankeschön!

Heute habe ich Dinge gegessen, die ich noch nie zuvor probierte!

Der Tag begann mit einem Oatmeal. Ich habe schön öfter davon gelesen und mich diesmal von Veganessa ispirieren lassen.



Haferflocken
Chiasamen
TK-Himbeeren
Sojajogurt (war schon auf)
Kokosmilch (Rest)
Agavendicksaft

verrühren

etwa eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

BOAH, wie lecker!!
DAS wird mein neues Frühstück!
Brot finde ich nicht so dolle, Müsli auch nicht immer.
Das könnte jetzt echt was werden :)
Lange sattgemacht hat es auch!




Mittags gabs ein paar saure Gurken. Also die von Haribo.



Abends machte ich dann die Rote-Bete-Suppe von hier, weil die mich seit dem Pinterestboard nicht mehr losließ und ich noch nie rote Bete gegessen habe.
Zumindest nicht bewusst, hatte daher kein Kindheitstrauma, was ja scheinbar eher selten ist :)
Ich muss mal Mama fragen, wieso es das nie gab oder ob ich mich nur nicht erinnern kann?!

Ich kaufe vorgekochte rote Bete, obwohl ich auch frische sah, aber dachte, man nehme dann eher die Vorgekochten für eine Suppe. Dann sah ich, dass ja auch Kartoffel reinkommen, die man ja auch erstmal weichkochen muss...
Na, irgendwie wirds schon hinhauen. Auch hier habe ich Rest verwertet und habe so eine etwas andere Zutatenfolge


2 Kartoffeln und
1 Zwiebel würfeln, in
Kokosöl anbraten.
Mit Wasser auffüllen und köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind. Je nach Würfelgröße bis zu 15 Minuten.
Rote Bete, gewürfelt, dazu.
Im Mixer pürieren.
Saft eine Orange,
etwas Sojajogurt,
Gemüsebrühe,
Chili und
Pfeffer abschmecken.
Sprossen und Minischweinchen dazu!




Das Gemüsebrühepulver habe ich gestern und heute selber gemacht.
Ein bisschen stolz bin ich schon!
Gestern Gemüse kleingewürfelt, dann gemixt, auf ein zwei Backblechen dünn verteilt und ab in die Sonne zum trocknen. Abends musste dann der Backofen etwas (naja, so 6 Stunden) nachhelfen.
80° und nen Kochlöffel in der Backofentür. Ofen aus und alles einfach auskühlen lassen.
Heute habe ich dann alles in einzelnen Portionen gemixt und heraus kam das:




Das ist ein 500 gr Nussmusglas und ich hoffe es reicht erst jetzt auch einige Zeit!

Zum "normalen" Suppengemüse Möhre, Sellerie, Lauch, Zwiebeln und Petersilie, gesellten sich einige Champignons, etwas trockener Rucola,
2 Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Meersalz und eine Chili aus Mexiko.



Samstag, 2. März 2013

fiesta maxicana

Als mein Onkel vor 20 Jahren eine Mexikanerin heiratete zog endlich mal etwas Abwechslung bei uns zu Hause ein.
Ab und an gibt es nun auch mexikanisch bei uns.
Gestern habe ich Tostadas gemacht. Eigentlich gehört Hühnchenfleisch drauf, aber ich glaube da hat sowieso jede mexikanisch Familie ihr eigenes Rezept.

So sieht das Ganze bei uns aus:

von unten nach oben:
Maistortilla, in Öl ausgebacken, geht natürlich auch im Backofen fettfrei
Bohnenmus, schwarze, Wachtel- und Kidneybohnen
Rucola
Sojajogurt
Tomate
Gurke
Avocado
Ketchup, eigentlich Salsa oder Tomatensoße, war aber nicht da
Chiliflocken










Man kann auch Bohnen aus der Dose nehmen, die in der Pfanne erhitzen, salzen, pfeffern und dann etwas matschen + eine Zehe gepressten Knoblauch dazu.
Beim Salat kann man natürlich auch variieren.

















Ist euch auch schon einmal aufgefallen, was alles in Tortillas/Wraps/Tacos aus dem Supermarkt steckt? Feuchthaltemittel hier, Konservierungsstoff da.
Ich gehe viel lieber im Bioladen einkaufen, allerdings ist der nächste hier in meiner Studienstadt
(20 km entfernt) und nicht immer denkt man an alles und weicht schon mal auf die umliegenden Supermärkte aus.
Meine mexikanische Tante hat früher die Tortillas selber gemacht, sagt aber man bekommt sie nicht so schön hin und nannte mir eine Bezugsquelle La Tortilla.
Da habe ich dann meine Maistortillas bestellt und eingefroren, denn sie werden frisch für die Bestellung hergestellt und bestehen nur aus Mais und Wasser. Sagt das Etikett. Im Onlineshop kann man es so gar nicht genau einsehen oder ich habe nicht genau geschaut.
Diese Maistortillas sind kleiner als "normale", die man zu Wraps wickelt. Die gibt es dort aber auch und da meine Maistortillas langsam dem Ende zugehen, werde ich demnächst wieder dort bestellen.

Man kann Tortillas natürlich auch selber machen, allerdings wirklich nicht so schön und dünn und manchmal muss man sich ja auch was gönnen :)

So, und nun widme ich mich wieder den Unidingen.